Fastenzeit


40 Tage Fastenzeit vor Ostern, am Aschermittwoch beginnt sie.

Fastenzeit    -    die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag
                        bewusst erleben und gestalten
Fastenzeit    -    die Chance alltägliche Wege zu  verlassen, um etwas
                        Neues einzuüben
Fastenzeit    -    um Verzicht zu üben und mit anderen solidarisch zu sein

Jedes Jahr gibt es vielfältige Angebote. Da ist die Aktion „7 WOCHEN OHNE“, eine Fastenaktion der evangelischen Kirche, dieses Jahr unter dem Thema „7 Wochen ohne Scheu“. Sie will dieses Jahr dazu verhelfen, in dieser Zeit etwas freizulegen, und Menschen in Bewegung bringen; ohne Scheu aufeinander zuzugehen, vielleicht auf Menschen in der allernächsten Umgebung, oder ausgetretene Pfade zu verlassen, das eigene Milieu zu verlassen und auf Menschen zuzugehen, die ganz anders sind als ich.
Dann ist da das Angebot auf teilweisen oder vollständigen Nahrungsverzicht, von bestimmten überflüssigen Nahrungsmitteln Abstand zu halten oder für eine begrenzte Zeit völlig auf Nahrung zu verzichten und aus den körpereigenen Reserven zu leben. Hierzu gibt es eine Begleitgruppe mit Dr. Weber.
Neben diesem freiwilligen Verzicht ist für viele Menschen in unserem Land Verzicht auf Dinge des täglichen Bedarfs Alltag. Zum Beispiel erhält eine allein stehende Person mit Hartz IV im Monat 359 € für alle Bedürfnisse des täglichen Lebens. In einer neuen modernen „Fastenform“ können wir versuchen, uns einmal so zu ernähren, wie es Familien tun müssen, die von Hartz IV leben. Diese Fastenaktion will dazu beitragen, dass wir in Ansätzen verstehen lernen, was es bedeutet, von Hartz IV leben zu müssen. Anleitung dazu finden Sie in einem Infoblatt, das in unserer Kirche aufliegt.
Ich möchte Ihnen Mut machen, die Fastenzeit als Chance zu nützen um alltägliche Wege zu  verlassen, um etwas Neues zu erfahren. Welche Form Sie auch wählen, ich wünsche Ihnen gute Erfahrungen.


Ihre Diakonin

 

Gudrun Keller-Fahlbusch