Ostern

Auferstanden von den Toten!

 

„Ja, früher, da haben die Menschen das vielleicht geglaubt, dass da einer tot war und wieder lebendig wurde. Aber ich als aufgeklärter Mensch, ich kann das nicht mehr für wahr halten!“ - so höre ich es immer wieder in Gesprächen über den Glauben. Aber die Skepsis und der Zweifel über die Botschaft von der Auferstehung, die ist nicht neu. Schon damals vor 2000 Jahren wurde sie mit Skepsis gehört.

Selbst die Jünger, die engsten Freunde Jesu, wollten es nicht glauben, als ein paar Frauen ihnen erzählten: „Das Grab ist leer! Und ein Engel sagte uns, er sei auferstanden!“ Zuerst hielten sie es für „Weibergeschwätz“, aber als sie dann selber vor dem leeren Grab standen, da dachten sie: „Irgendjemand hat den Leichnam Jesu gestohlen!“

Und die Gegner Jesu, die waren von Anfang an dieser Meinung.

Schon damals war die Botschaft der Auferstehung unglaublich.

Doch dann begegnet der Auferstandene den Jüngern. Er redet mit ihnen. Er ist bei ihnen.

Nicht die Erinnerung an seine Lehren, nicht die Bewunderung seines beispielhaften Verhaltens, sondern die Begegnung mit dem auferstanden und lebendigen Herrn weckt den Glauben an ihn und seine Auferstehung.

Und so ist es bis heute: Da wo mir der auferstandene und lebendige Jesus Christus begegnet und eine persönliche Beziehung zu ihm entsteht, da wird es Ostern. Da siegt das Leben über den Tod. Da kann ich froh mit einstimmen in den alten Osterruf: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Jürgen Huber