Ökumenische Friedensdekade 2020 in Rottenburg

 

Veranstaltungen zur und während der

Ökumenischen Friedensdekade in Rottenburg

8. - 18. November 2020

Umkehr zum Frieden

Aufgrund der Corona-Situation bitten wir immer zeitnah zu überprüfen, ob die Veranstaltung stattfindet!

 

Montag, 02.11.2020, 19 Uhr, Dom St. Martin: 20 Minuten für den Frieden, Friedensgebet mit der Dialog-Gruppe der Dom-Gemeinde

 

Samstag, 07.11.2020, 10 – 12 Uhr vor dem Evangelischen Gemeindezentrum Kirchgasse, Ausschank von fair gehandeltem Kaffee und Tee mit abgepacktem Gebäck. „Die Produkte im Weltladen sind nicht nur von besonderer Qualität, sie sind zugleich ein kleines Stück Weltpolitik. Denn sie stammen alle aus Fairem Handel. Fairer Handel, das bedeutet: Ihre Erzeugerinnen und Erzeuger erhalten Preise, die ihnen ein Leben in Würde ermöglichen. Das ist gar nicht so selbstverständlich, wie es klingen mag; die Erlöse für viele Produkte aus dem Süden sind im freien Welthandel so niedrig, dass Kleinproduzentinnen und -produzenten kaum davon leben können. Zukunftssicherung bleibt so für sie ein Traum.“

 

Gleichzeitig singt Reinhard Kilian Lieder und liest Texte zum Thema „Umkehr zum Frieden“.

Hierzu sind alle herzlich eingeladen.

 

 

 

Sonntag, 08.11.2020, 17 Uhr, St. Dionysius-Kirche in Dettingen,

„Lass uns den Klang des Friedens wieder hören“.

Friedensmusik und -texte mit Chorsängerinnen des Kinder- und Jugendchors St. Johannes aus Dettingen unter der Leitung von Diana Walz. An der Orgel ist Christina Kuttler. Es lesen Pfarrer i.R. Friedemann Bresch und Diakon Godehard König.

 

 

 

Dienstag, 10.11.2020, 20 Uhr, Film im Kino Waldhorn, „Ein verborgenes Leben“ (173 Min.) Franz Jägerstätter lebt mit Frau und Kindern in Oberösterreich. 1943 wird er zur Wehrmacht eingezogen, weigert sich aber aus Glaubensgründen, mit der Waffe zu töten. Er hält an seiner Überzeugung und der Menschlichkeit fest, wird inhaftiert und in Brandenburg-Görden von den Nazis ermordet.

 

 

 

Mittwoch, 11.11.20, 19 Uhr, Evangelische Kirche, Vortrag von Ralf Becker, Koordinator der Initiative "Sicherheit neu denken" der Evangelischen Landeskirche in Baden:

„Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“.

 

 

 

Donnerstag, 12.11.2020, 20 Uhr, Film im Kino Waldhorn, „Ein Krieg in mir“ (88 Min.). Der Regisseur Sebastian Heinzel ist anwesend.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Epigenetik haben die transgenerationale Traumaweitergabe gezeigt und damit deutlich gemacht, wie die Kriegserfahrungen der Väter und Großväter auch Söhne und Töchter und die Enkelgeneration betreffen. Die ständigen Albträume vom Krieg führen einen Mann zur Biografie des Großvaters, der im Krieg in Weißrussland war. Die Aufarbeitung ermöglicht eine Versöhnung mit der Familiengeschichte.

 

 

 

Sonntag, 15.11.2020, 17 Uhr, Stiftskirche St. Moriz, Andreas Zumach, ehemaliger UNO-Korrespondent der taz in Genf i.R., spricht über die internationale Verantwortung Europas/der EU. Angesichts zahlreicher Krisen und der politischen und ökonomischen Bedeutung müsste Europa und damit auch Deutschland mehr internationale Verantwortung übernehmen. Die Frage ist nur wie. Fast immer geht damit eine militärische Aufrüstung einher, doch ist dies eine verantwortliche Politik? Wie könnte eine wirkliche Übernahme von Verantwortung in der Welt aussehen?

 

Montag, 16.11.2020, Vormittag: Andreas Zumach diskutiert mit Schülerinnen und Schülern des St. Meinrad-Gymnasiums.

 

 

 

Mittwoch, 18.11.2020, 19 Uhr, Stiftskirche St. Moriz, Rottenburg,

Zentraler Gottesdienst der ACK in Baden-Württemberg zum Abschluss der ökumenischen Friedensdekade 2020.

Es singt ein ökumenisches Gesangsensemble. Die Liturgie übernimmt Pfarrerin Regina Fetzer. Die Predigt hält Pastoralreferentin Eva Derbogen.

Außerdem Grußworte des Vertreters der ACK in Baden-Württemberg, des Oberbürgermeisters von Rottenburg u.a.

 

 

 

In der Rottenburger Stadtbibliothek gibt es während der Friedensdekade vom 08. bis 18. November 2020 eine Buchausstellung zum Thema der Friedensdekade „Umkehr zum Frieden“!